Samstag, 15. Mai 2010

Kälte ...







... hin - Kälte her: Tatsache ist, die Natur hat ihr Mai-Kleid angezogen. Und wie prächtig das ist, habe ich heute wieder beim Gang mit der lieben Paula festgestellt. Dieses Grün ist einmalig: hell, zart, frisch und leuchtend. Und wie viele Schattierungen es davon gibt: jeder Baum trägt sein Grün - Birken, Eichen, Buchen, Ahorn, Linden ... Die Goldulme - sehr beliebt in Ostfriesland - leuchtet auch so. Dazwischen dann die Rotbuchen... - Kastanien breiten ihre gefältelten Blattschirme aus, und manche haben schon die weißen Kerzen aufgestellt. Der Flieder wartet auf ein bißchen Wärme und Sonne, um seine festgeschlossenen noch weinroten Traumblüten zu öffnen. Mein alter Apfelbaum gibt alles und zeigt seine rosaweißen Porzellanblüten. Und meine liebe Lärche schwingt die langen, leuchtend grünen Pinselchen-Zweige. Am Kanal und auf den Wiesen strahlt der Löwenzahn knallgelb neben seinen späteren "Pusteblumen", und das Wiesenschaumkraut macht seinem Namen alle Ehre. - An der Süderwieke treffe ich meinen alten Anglerfreund, Herrn Rademacher, mit dem ich immer ein vergnügliches Schwätzchen über große und kleine Fische, über früher und heute, übers Chorsingen und ähnlich gewichtige Themen halte. Und natürlich reden wir übers Wetter! Herr Rademacher macht seit 16 Jahren Wetteraufzeichnungen, und: "so einen kalten Mai gab's in dieser Zeit noch nie". Das hilft uns nun auch nicht mehr weiter! Und so hoffe ich weiter auf Besserung. Liebe Grüße von: Jutta

Kommentare:

  1. Ja, das viele Grün im Mai ist immer wieder überwältigend. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich auf den nicht weit entfernten Wald. Ich beobachte immer wieder mit Begeisterung wie die ersten grünen Tupfen kommen und jeden Tag mehr dazu kommt. Grün in allen Schattierungen.
    Aber auch in unmittelbarer Nähe, in meinen Staudenbeeten leuchtet jede Staude in einem anderen Grünton.
    LG Anette

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  2. Fröstelnde Grüße aus dem regnerischen Frankfurt senden
    Veronika und Clara

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